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    Vespa crabro

    Hornissen zu dissen ist easy. Sie genießen nicht den besten Ruf, sehen angsteinflößend aus und sind viel größer als andere Faltenwespen. Was der Mensch nicht kennt, ist ihm fremd. Und so tragen fehlendes Wissen und Medienberichte über „Killerhornissen“ dazu bei, dass die meisten Leute in Panik verfallen, sobald sie diese eher seltene Wespenart zu Gesicht bekommen.

     

    Dabei ist „die Größte“ ihrer Gattung weder besonders aggressiv, noch ist ihr Gift stärker als das einer gewöhnlichen Honigbiene. Der imposante Korpus und ihr Panzer täuschen über den Nutzen der Hornisse im Gefüge der Natur hinweg. Dort übernimmt die Hornisse die Rolle des aktiven Schädlingsbekämpfers. Auf ihrem karnivoren Speiseplan stehen vorwiegend andere Insekten, den die Hornissen auch an ihren Nachwuchs verfüttern. Damit helfen sie die Bestände anderer Insekten zu regulieren.

     

    Wie viele andere Insektenarten, leidet die Hornisse stark unter der Zerstörung geeigneter Lebensräume sowie dem Einsatz von Insektiziden in der industriellen Landwirtschaft. Sie gilt in Deutschland deshalb als besonders schützenswert. Die Tiere dürfen weder getötet, noch darf das Lebenszentrum der Hornisse – das Nest – einfach entfernt oder vernichtet werden. Für den Fall, dass ein Hornissennest an oder in der eigenen Wohnung erbaut wurde, sollte ein Fachmann zu Rate gezogen werden, der das Nest professionell umsiedeln kann. Ansonsten hilft: cool bleiben und die harmlosen Tiere als neue Nachbarn akzeptieren.

     

    Ein Teil des Erlöses aus dem Motiv spenden wir dem Projekt Hornissenschutz.