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    Canis lupus familiaris

    „Auf den Hund gekommen“. Diese alte Redensart, welche sich bis auf 1889 zurückdatieren lässt und mit der man eine schlimme finanzielle oder gesundheitliche Veränderung umschreibt, hat selten mehr an Aktualität bewiesen als im hier und jetzt.

     

    Der Hund gehört zu den als ersten vom Menschen domestizierten Tierarten. Die über tausende von Jahren gewachsene Bindung hat den Vierpföter zum redensartlich besten Freund des Menschen werden lassen. Neben den vielen positiven Effekten, die der sympathische Kläffer auf uns Menschen hat, ist der Hund aber auch ein Paradebeispiel dafür, wie wir in die Gesundheit von Tieren eingreifen, um ihr Äußeres nach unseren Vorstellungen zu verändern.

     

    Wurde der Hund anfangs noch für bestimmte Aufgaben gezüchtet, wie z.B. als Herden- oder Wachhund, unterlag seine Zucht in den letzten Jahrhunderten häufig ästhetischen Gesichtspunkten. Ein niedliches Gesicht – wie bei unserem Motiv – ist zwar knuffig, führt allerdings zu haufenweise gesundheitlichen Problemen bei den Tieren. So ist mittlerweile eine ganze Reihe Hunderassen von Überzüchtung betroffen, unter der die vielen Individuen zeitlebens leiden.

     

    Wir möchten zum Umdenken anstoßen und wünschen uns, dass Hundezüchter- und Halter das Wohl der Tiere über deren Ästhetik stellen. Allen angehenden Hundebesitzern möchten wir daher nahelegen, sich gut über die Zuchtlinie und Herkunft des Tieres zu informieren oder einen der vielen gesunden Mischlingshunde aus einem Tierheim zu adoptieren. Viele Rassehunde sind überzüchtet und leiden verstärkt an Krankheiten, die ihnen kein Leben auf leichter Pfote ermöglichen.